DER NEUSSER COMEDY-OLYMP AUSVERKAUFT

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Der Neusser Comedy Olymp  leider schon Ausverkauft

Heinz Allein Damenwahl und Eierorgel

Er ist Heinz. Er kommt vom Niederrhein und er hat eine Aufgabe: Unterhaltung! Das ganz große Entertainment ist sein Metier – nicht für die Reichen und Schönen. Für die Übriggebliebenen! Heinz spielt überall und für alle, die nicht schnell genug abgelehnt haben. Dann vergreift er sich im Ton und an der Gattin des Gastgebers. Dabei ist er so entwaffnend unverschämt, so liebenswert geschmacklos, dass ihm der Hausherr am Ende des Abends meist noch das „Du“ und die Hausbar anbietet.

 „…und sogar Heinz Allein, der Unterhalter aus Glehn, gerät unter die Flüchtlinge. In München, wo er eigentlich auf einem Geburtstag singen sollte. Eine Glanznummer liefert Harry Heib in dieser Rolle ab, Klamauk, Satire und echte Empörung halten sich wunderbar die Waage.“

Heinz, ein Unterhaltungsdinosaurier, Spaßpastor und rheinischer Philosoph, der die Welt erklärt, singt und die eine Frage stellt: Gab es ein Leben vor dem Ententanz?

Dat Rosi

Sind wir nich alle ein bisken Rosi?

Dat Rosi sacht, wattse denkt un denkt wattse sacht und dat haut se raus.
Ohne Wenn un Abba.
Wo andere mitten Zaunpfahl winken, wedelt dat Rosi mitten ganzen Zaun.
Un gibt genuch zum wedeln, glaubze.

Mittlaweile läuft mein drittet Programm DAT ROSI BRENNT DURCH.
Un dat läuft wie geschnitten Brot.
Könnta ja ma kuckn komm!
Ich sing auch!

Ach du Kacke, ich muss aufhören, der Mamfred steckt grad ne Bratwurst in Toaster. Hätt er im Fernsehen gesehen mit Schnitzel, da wollt er dat ma mit Bratwurst probiern.

Da muss ich bestimmt wieda de Feuerwehr rufen wie neulich, als er sich n Ei im Geschirrspüler kochen wollt…

Ihr wisst ja gezz Bescheid!

Jens Neutag

Ist Angela Merkels berühmte „Rauten-Geste“ nur Teil einer perfiden Hypnosemethode? Wählen wir die Kanzlerin nur deshalb immer wieder, weil wir gar nicht anders können? Geht es uns wie den Geiseln mit dem berühmten „Stockholm-Syndrom“, die sich zwangsläufig in ihre Geiselnehmer verlieben? Jens Neutag stellt eine verwegene These auf – und beantwortet die drängendsten Fragen zur politischen und sonstigen Befindlichkeit unseres Landes gleich mit.

„Das Deutschland-Syndrom“ ist das sechste Soloprogramm des preisgekrönten Kabarettisten, der sich seit 1994 auf deutschen Bühnen mit den Skurrilitäten des Alltags befasst. So findet in seinem aktuellen Programm nicht nur die Politik ihren wohlverdienten Platz, sondern ebenso SUV-fahrende Outlet-Shopper, koffeinabhängige Coffee-to-go-Trinker und junge Menschen mit absurd großen Kopfhörern.

In zwei Mal 50 Minuten Hochleistungskabarett schlüpft Neutag in verschiedenste Rollen, vom Alt-Sozialdemokraten mit rasselndem Raucherhusten über den schmierigen Immobilienmakler, der „für schmales Geld auch noch was schnuckeliges auf vier Quadratmetern“ anbieten kann bis zum Höllenfürsten höchstpersönlich, dem das Ordnungsamt gerade seine Betriebserlaubnis entzogen hat.

Der Wahnsinn lauert schließlich überall. „Das Deutschland-Syndrom“ ist ein randvolles Kabarett-Programm mit präzisen Beobachtungen und unausgesprochenen Wahrheiten.